Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit hat angefangen.

Es wird eingekauft was das Zeug hält. Alles muss schnell gehen, das letzte Geschenk für die Enkelin muss noch eingepackt und der teuersteSchmuck für die Freundin gekauft werden.

In Zürich herrschen grosser Andrang und Hektik. Alle Läden sind mit hunderten von Kunden tagtäglich beschäftigt und jeder muss sein Geschenk eingepackt haben. Möglichst perfekt und ja keinen Fall darf es irgendwie schlampig aussehen.

Neulich war ich in einem Laden, als eine Schlange von ungeduldigen Kunden eine junge Dame hinter dem Tresen grundlos anzubrüllen begann, sie solle vorwärts machen. Neben ihr war niemand. Sie war allein.

Ich verstehe einerseits, dass man unter Zeitdruck ist. Jeder kriegt eine Nummer in die Hand gedruckt, so dass der Kunde sich noch wo anders umsehenkann, bis sein Geschenk fertig ist. So kenne ich es aus meinem letzten Job bei Globus. Aber auch trotz Wartezeit und Nummer scheinen manche Kunden nicht zu wissen, dass selbst das Einpacken von Geschenken nicht immer einfach ist. Man bedenkt, sie erhalten die Geschenkpapiere umsonst sowie die Geschenkbänder und all die zusätzlichen Accessoires, damit das Präsent auch wirklich hübsch aussieht.

ICH WÜNSCHE DEN LEUTEN MEHR GEDULD UND VOR ALLEM MEHR WERTSCHÄTZUNG.

Vor allem gegenüber denen, die täglich freiwillig in den Geschenkpack-Zelten arbeiten. Manche sind sehr geduldig und würden sich auch über ein Lächeln oder eine freundliche Begrüssung freuen. Es gibt schon genug Trauer, Wut und andere Katastrophen auf unserer Welt. Ein kleines Dankeschön würde niemandem was zu leide tun.

Wir leben in einer Welt, in der alles schneller und präziser sein muss. Ich verstehe, dass alles geregelt sein muss, was auch schön und gut ist. Aber wir sollten nicht so überheblich mit unseren Mitmenschen umgehen.

FAZIT: GESCHENK HIN ODER HER, WERTSCHÄTZUNG IST DAS A UND O UND LASST UNS EIN BISSCHEN MEHR RÜCKSICHT AUF UNSERE DIENSTLEISTER GEBEN.

Ich beobachte gerne die Leute auf der Strasse. Die grossen Augen von den Kleinen, wenn sie mit der Nasenspitze an den Spielwarenfenster kleben oder wenn Paare nebeneinander sich austauschen, welchen Schmuck sie sich zu Weihnachten sich wünschen.

Ich werde wie jedes Jahr Weihnachten mit meiner Familie verbringen, allerdings ohne Geschenke. Wir schenken uns bewusst nichts, weil wir lieber an die schöne Zeit zusammen zurück denken, die wir in diesem Jahr gemeinsam verbracht haben.

Wir kochen gemeinsam und laden Freunde ein, die familienlos sind oder alleinstehend. Ein gemütliches Beisammensein mit Leuten, die einem nahe stehen.

So werde ich mein Weihnachten verbringen.

Und ihr?

Ich wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit

Xo Glenn

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